2 Kommentare zu “Die Institutsstreichungen in Leipzig: Zufall oder Folge einer wirtschaftsorientierten Hochschulpolitik?

  1. “Natürlich müssen die öffentlichen Haushalte sparen und aus Sicht vieler Bundesländer sollen sich die Universitäten daran beteiligen.”
    Das ist ja der Wahnwitz. Dass die Sächsische Landesregierung uns immer noch erfolgreich weismacht, dass sie sparen müsste.
    Laut aktuellen Zahlen des Bundesfinanzministeriums weist Sachsen für 2013 einen positiven Finanzierungssaldo von 822, Mio € auf, bei einem Haushaltsvolumen von 17,2 Mrd €. Das ist eine Umsatzrendite von fast 5%. Viele Wirtschaftsunternehmen träumen von soclhen Kennzahlen. Per 31.12.2013 hat Sachsen 4,2 Mrd. € in Rücklagen gebunkert, mehr als das Land Kapitalmarktschulden hat.
    Dresen hortet, bunkert, stapelt Geld in einem Maße, das mit Risikovorsorge und Generationengerechtigkeit inzwischen nicht mehr begründbar ist. Sachsen muss nicht noch weiter sparen, das ist eine glatte Lüge.

  2. Sparen ist gut, wo es angebracht ist und wo dadurch Verschwendungen eingegrenzt werden. Das kann und sollte jedoch nicht für den Bildungssektor gelten in dem unbedingt Investitionen erfolgen sollten. Nicht zuletzt weil diese sich mittelfristig auszahlen würden.

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